Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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122 Während der Erzählung Emmelinens hatte der junge Mann ſich mehr als einmal an das Rendez⸗ vous erinnert, das heute in den Tuilerien ſtatthaben ſollte, und das zu verſäumen ihn in Verzweiflung gebracht hätte; allein die neue Neigung, die das Herz Adhemars gefangen hielt, konnte ihn gleichwohl* nicht unempfindlich werden laſſen gegen den Gram ſeiner andern Geliebten, zumal gegen einen Gram, von dem er die Urſache ſo gut als bei ſich ſelbſt ſuchen mußte. Dennoch wollte der Vorſchlag, von nun an immer bei ihm zu wohnen, dem jungen Manne keines⸗ wegs gefallen. In jedem andern Falle hätte er ihn zurückgewieſen, weil er alle damit verbundenen Un⸗ annehmlichkeiten wohl überblickte; aber nun kam Em⸗ meline geſchlagen, ja, ſeinetwegen geſchlagen, und unmöglich konnte er unter ſolchen Umſtänden ihr die Gaſtfreundſchaft verweigern. Während Adhemar alle dieſe Gedanken, die ſich in ſeinem Kopfe kreuzten, bei ſich erwog, fand er nichts Beſſeres zu thun, als ein zweites Glas Zucker⸗ waſſer, das er Emmeline präſentirte, zuzurichten; allein ſie wies das Glas mit den Worten zurück: Ich danke, mein Freund!. Ich habe keinen Durſt. mehr... ich habe Sie aus dem Schlaf aufgeſchreckt... Sie ſchliefen ſo gut... Aber was ſehe ich auf dieſem Seſſel?... ein Seemannskoſtüm! Sie waren wohl dieſe Nacht auf einem Maskenball? Jal... es iſt ſo.. Ich ging mit einem meiner Freunde auf einen Maskenball. Und geſtern Abend ſagten Sie mir nichie davome Sie gaben mir die Verſicherung,