Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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118 Reginald? Wer ſonſt hätte ſich erlaubt, mich zu

ſchlagen? Das iſt furchtbar... aber wie kam er

denn dazu? Bei welchem Auftritt geſchah es? Ich will Dir Alles erzählen... gib mir ein Glas Zucker⸗ waſſer mit Orangenblüthe, wenn Du welche haſt. Ja, jal... Arme Emmeline! Ich bin ganz er⸗ griffen, Sie in ſolchem Zuſtand zu ſehen! Halt, trink! Die junge Frau ſchlürfte das Glas Zuckerwaſſer auf einen Zug aus, dann fing ſie ihre Erzählung, untermengt mit Seufzen und Schluchzen, an. Geſtern Abend Du weißt, daß ich mich lange auf dem Spaziergang mit Dir verweilte, allzulange, denn Reginald ſchlief böswilliger Weiſe nicht ein. Als ich eintrat, ſagte er mit barſchem Tone zu mir: Woher kommen Sie? Darauf verſetzte ich: Von meiner Krämerin, wo ich ſchottiſchen Faden kaufte! So, und zwei Stunden bleibt man aus, um mir von der Seite zu gehen? Ich gebe dieß nicht mehr zu! Auf dieß gab ich ihm die Antwort: Wenn man auf eine Frau eiferſüchtig iſt, ſo läßt man ſie nicht alle Tage allein zu Hauſe ſitzen, wie Sie es machen, man leiſtet ihr vielmehr Geſellſchaft und ſucht ihr Auf⸗ heiterung zu verſchaffen. Gut, er antwortet nichts mehr, legt ſich ſeitwärts und ſchläft ein. Ich da⸗ gegen leſe noch ziemlich lange, lege mich dann auch zu Bette, ohne daß er aufwacht, und ſchlafe gleich⸗ falls ein. Den andern Morgen... haſt ihn ge⸗ ſehen?... wacht mein Herr Reginald, der ſich in der Regel ſehr ſpät aus den Federn macht, wohlbe⸗ dachter Weiſe früh auf, ſteigt in aller Stille aus dem