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gekleidete Frau, die aber ihr Geſicht mit einem Ta⸗ ſchentuch verbergen zu wollen ſchien, obgleich ſie be⸗ reits einen Hut und einen Schleier auf dem Kopfe hatte, trat haſtig bei Adhemar ein, lief, ohne inne zu halten, bis in das Schlafzimmer, ließ ſich erſt dort auf einen Seſſel nieder, legte Hut, Schleier und Shwal bei Seite und erlaubte jetzt dem jungen Mann ihr Geſicht anzuſehen. Adhemar war ſehr betroffen, als er in ihr die Perſon erkannte, mit welcher er den Abend vorher am Ufer des Kanals ſpazieren ge⸗ gangen war.
„Emmeline!— Ja, ich bin's! Du hatteſt mich nicht erwartet, wie?— Nein! gewiß... Du ſollteſt ja erſt morgen kommen... es ſcheint mir— O ja, da bin ich... da bin ich für immer!... Halt, ſieh einmal, wie dieſes garſtige Ungeheuer mich zu⸗ gerichtet hat! Er hat mich geſchlagen... zerkratzt... verwüſtet... aufgeritzt... darum verberge ich auch mein Geſicht, denn ich muß ſchrecklich anzuſehen ſein... O mein Gott, mein Gott! ich bin unglücklich!“
Bei dieſen Worten fing Fräulein Emmeline zu weinen an, indeß Adhemar ſich ihr näherte, ihr Ge⸗ ſicht unterſuchte und in der That dort mehrere blaue Male, Nägelritze und überhaupt die Spuren einer Unterredung wahrnahm, die mit ausdrucksvollen Be⸗ wegungen geführt worden war.
„Arme Emmeline! Wie, iſt es möglich? Hat man ſich ſolchen Unfug gegen Sie erlaubt?— Er ſcheint mir nur allzuſichtbar zu ſein!— Und wer denn?— Wer ſonſt als dieß Ungeheuer... dieß Scheuſal von


