Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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nach meiner Rückkehr aus Italien, auf allen meinen Wegen ſtieß ich auf dieſen Menſchen. Gleichviel, in welcher Tracht, er zeigte ſich meinem Blick! Ich kenne dieſe ſonnverbrannte Hautfarbe, dieſe ſtark ausge⸗ prägten Züge, dieſe ſchwarzen durchdringenden Augen .. was habe ich dieſem Menſchen gethan, daß er mich überall hin verfolgt? Schon mehrmals ſuchte ich ihn einzuholen, ihn zur Rede zu ſtellen, jedoch man könnte meinen, er habe meine Gedanken ge⸗ leſen: jedes Mal verſchwand er in dem Augenblick, wo ich ihn zu erreichen glaubte. Ich, der ich doch kein Romanheld bin, muß jetzt geſtehen, daß das, was mir ſeit einiger Zeit begegnet, ſehr die Farbe des Romanhaften trägt... Manchmal kommt mir der Gedanke, daß dieſe geheimnißvolle Perſon nur nach den Befehlen einer andern Perſon handle. Doch nein!... um mir einen Spion nachzuſchicken, um meinen Schritten und Tritten, meinem Betragen auf⸗ zulauern... müßte ſie ſich noch mit mir beſchäftigen, und dann würde ich ihr nicht ganz gleichgültig ſein. Nein! ſie hat mir das Gegentheil oft genug geſagt... von nun an habe ich nichts mehr mit ihr zu ſchaffen... Doch weg mit dieſen Erinnerungen! Schlafen und träumen wir von Mathilde!

In Folge des Zuthuns ſeiner Augen und ſeiner Bemühung, den Schlaf zu finden, gelang es Ad⸗ hemar, bis Morgens neun Uhr etwas zu ſchlummern, als ein Pochen an ſeine Thüre ihn die Augen auf⸗ ſchlagen ließ. Er ſtand auf, warf einen Schlafrock um und öffnete die Thüre. Eine junge, ſehr hübſch