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Denen, die ihr ihren Arm angeboten, um ſie zum Eſſen zu führen, bezeichnete ſie geſchwind eine Dame, indem ſie ſagte:„O halten Sie... geben Sie doch Ihre Hand dieſer Dame dort... Ah Sie ſind recht liebenswürdig!“ 3 Und bei dieſer ganz natürlichen Verfahrungsweiſe fand ſich Mathilde noch frei, als Adhemar zu ihr trat. Dieſen denn forderte ſie nicht zum Geleits⸗ mann einer andern Dame auf, vielmehr bot ſie ihm die verlangte Hand mit einem jener Blicke, welcher diejenigen, die mit ſolchen ſüßen Gunſtbezeugungen noch wenig erfreut worden ſind, faſt zu Narren macht, und ſelbſt denen noch großes Vergnügen gewährt,
weelche daran gewöhnt ſind.
Das Nachteſſen war koſtbar. Zwei ſehr große Zimmer, welche für den Ball zu einem einzigen her⸗ gerichtet werden konnten, bildeten einen ungeheuren Saal. Alle Damen und die Hälfte der Männer hatten ſich an die Tafel geſetzt. Diejenigen, die dieſes Glücks entbehren mußten, tröſteten ſich damit, daß es dann ſpäter auch an ſie kommen würde. Herr Malentrain gehörte zur Zahl der Letzteren, und da er ſich ſehr darüber gekränkt fühlte, daß man ihm nicht unter den Allererſten mit den Damen einen Platz angewieſen hatte, ſo kritiſirte er die Anordnung des Nachteſſens, die Art, wie die Platten aufgeſtellt waren, beſonders die Verſchwendung von Armleuch⸗ tern und Blumen, welche die Tafel bedeckten, und pflegte dann dieß Geſpräch mit dem Gemurmel zu ſchließen:„Ei daß doch! Sie werden noch nicht ſobald


