Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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zu ſchöpfen.— Ich,“ ſagte Madame Careaſſonne, „würde gerne ſpielen, allein mein Mann iſt dagegen. Es iſt wahr, daß ich höchſt unglücklich ſpiele, ſchon zweimal verlor ich 1500 Franes, für eine Frau iſt das viel!— Fünf Francs wollte ſie ſagen,“ mur⸗ melte eine Dame, welche die Worte der Frau des langen Jägersmanns gehört hatte.

Adhemar hatte beharrliches Unglück; er würde ſich aus freien Stücken der Spielparthie begeben haben, wenn er nicht gefürchtet hätte, man ſchließe daraus, er habe wenig zu verſpielen. Es war zugleich die Eigenliebe, die Eitelkeit, die ihn an dieſen Ort feſſelte, obwohl ihm längſt die Vernunft und die Weisheit hätten in's Ohr raunen ſollen: O vanitas vanitatum! Es iſt dieß immer die Triebfeder der Handlungen derer, die ſich in der großen Welt be⸗ wegen..

Glücklicher Weiſe machte der Ruf zum Nachteſſen allem Spiel ein Ende.

„Herbei, meine Herren, Hand an die Damen!“ ſagte Mathilde, indem ſie in's Spielzimmer trat.— „O recht gerne!“ rief Adhemar, ſich erhebend;„Herr Bourdichon, ich bin Ihnen 65 Napoleons ſchuldig.— Sehr wohl, ſehr wohl, mein lieber Freund, es ſtehen andere zu Ihren Dienſten, wenn ſie Revanche wollen. — Nein, ich habe genug für dieſen Abend!“

Madame Bourdichon hatte, indem ſie die Männer fortwährend aufforderte, die höflichen Ritter der Damen zu machen und ſie in den Speiſeſaal zu füh⸗ ren, Auswege gefunden, keinen Arm anzunehmen. 3