Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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nicht übler Laune, aber doch ungeduldig.— Nein, er kommt nicht in üble Laune,“ murmelte der Lite⸗ rat, welcher auch dem Hazardſpiel zuſah;„aber er wird purpurroth, ſeine Naſe bläst ſich auf und ſeine Augen hängen ihm aus dem Kopfe.— Sie ſpielen nicht, mein Herr?“ fragte Madame Carcaſſonne Herrn Malentrain.—„Ich, Madame? O nie! Ich verabſcheue die Karten! Ich begreife nicht, wie es Perſonen gibt, die den Abend am Spieltiſch zubringen können. Liegt etwa was Geiſtreiches darin?“ Der als Türke verkleidete junge Mann, der am Hazardſpiel ſaß, ſagte auf dieß ſo laut, daß er von dem Literaten gehört werden konnte:„Und ich meinestheils kann jene Leute nicht begreifen, die ſich in einem Salon immer zu naſenweiſen Tad⸗ lern Anderer aufwerfen. Wenn man das Karten⸗ ſpiel nicht liebt, ſehr gut, man zwingt Niemand dazu, es zu lieben; wenn man aber ſich in der Nähe eines Spieltiſches aufſtellt, wenn man Angriffe auf die Spielenden macht, wenn man ihnen zu ver⸗ ſtehen gibt, ſie ſeien Schwachköpfe, weil ſie Gefallen am Kartenſpiel finden, ſo iſt dieß jedenfalls ein Be⸗

weis von Mangel an Lebensart und Verſtand; wenn

dieſer Herr kein Schulmeiſter iſt, ſo iſt es Schade, daß man ihn nicht hiezu beſtellt hat; er ſollte ein hölzernes Scepter führen.“ Jedermann lachte über dieſe Reden des jungen Türken, Herr Malentrain ausgenommen, der aus dem Spielzimmer ging, indem er murmelte:„Es iſt hier erſtickend heiß... man iſt genöthigt, friſche Luft