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nicht manchmal vor, vielleicht denn doch?— Nein! Hierzu bin ich unfähig... Seit ich Sie kenne.— O Gott! Wenn ich ſo viele tauſend Livres Einkünfte hätte, als Sie mir ſchon untreu waren... welches Glück!— Emmeline, Sie kränken mich.— Gut, ich will es glauben. Führe mich zu meiner Krämerin.“
Das verliebte Pärchen ſetzte ſich in Bewegung und kam vor dem Laden der Krämerin an, wo die Hausjungfer wartete.
„Schon hier?“ rief Emmeline,„komm, wir wol⸗ len noch ein wenig die Straße auf und ab gehen.“
Adhemar war dieß zufrieden. Die zwei Lieben⸗ den gingen noch einmal den Weg zurück, den ſie hergekommen waren, und die junge Frau ſagte trau⸗ rigen Tones:„Schon wieder Abſchied nehmen und zwei Tage ſich nicht mehr ſehen! Welche Langeweile, und wie unglücklich bin ich, wenn ich jetzt nach Hauſe kommen werde und Reginald mich umarmen will... o mein Gott!“
Adhemar ſprach kein Wort; er drückte Emmelinen den Arm, um ſie zu tröſten, und dieſe erwiederte nach einer Weile:„Ein Leben, wie dieſes, mit einem Menſchen, den man nicht mehr liebt, iſt doch das allerhärteſte, zumal wenn man nicht dazu genöthigt iſt. Wäre ich verheirathet, ſo wäre das etwas Ande⸗ res; allein ich bin es nicht, ich bin meine eigene Herrin, nach Allem...“
Adhemar beobachtete fortwährend ſein Stillſchwei⸗ gen; er ſchien ſehr damit beſchäftigt, zu Boden zu ſchauen. Emmeline ſchwieg, ſie ihitd auf die Ant⸗


