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man vorher im Schooße des Reichthums, der Ver⸗ gnügungen und ſelbſt der Herrlichkeiten dieſer Welt geſehen hat. Auf welchen Satan aber kommen wir damit zu ſprechen? Dieſer verwünſchte Lumpenſamm⸗ ler kam, mit ſeiner Laterne unſer Glück, unſere Lieb⸗ koſungen zu ſtören. Ich verwünſche, ich verfluche die⸗ ſen Menſchen. Es ärgert mich, daß ich ihm nicht ſeinen Laſtkorb auf dem Rücken zerſchlagen habe.— Ach ja, das wäre ein ſchöner Anblick geweſen! Aber dieſen Weg wünſchte ich nicht zu machen, er iſt allzu⸗ finſter.— Madame, Sie ſind dieſen Abend fürchter⸗ lich!— Wer fürchterlich iſt, das ſind vielmehr Sie! Ach, noch immer haben Sie Ihre hängende Unter⸗ lippe!— Ich... nein.— Umarmen Sie mich ſogleich.“
Emmeline war eine Frau von zwanzig Jahren: ihre Geſtalt war erhaben, dennoch wohlgebaut, ſchlank und ohne jene Steifheit, welche ſo oft der Anmuth ſchadet; ihr Fuß und ihre Hand waren trefflich ge⸗ formt; ihre Haare blond und von außerordentlicher Feinheit; ihre ſchwarzen Augen waren gleichwohl zärt⸗ lich und ſanft, und bildeten mit ihren blonden Haa⸗ ren einen eben ſo anmuthigen als ſcharfen Contraſt.
Adhemar war etwa neunundzwanzig Jahre alt, dem Ausſehen nach jedoch viel jünger. Er war hoch gewachſen, ohne allzugroß, bräunlich, ohne ein gelbes Geſicht, liebenswürdig, ohne ein fader Gecke zu ſein. Seine bald ernſthafte, bald heitere Miene ſpiegelte nur allzugetreu die Eindrücke ab, die er von außen empfing. Es iſt dieß ein Fehler für einen Mann, welcher in die große Welt kommt; es gibt jedoch
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