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penſammler, der ſich wenig um das bekümmert, was wir hier machen können. Wenn man ſein Leben da⸗ mit zubringt, Lumpen zu ſuchen, ſo muß man noth⸗ wendiger Weiſe ein Philoſoph ſein. Crates und Diogenes hatten ſehr viel Aehnlichkeit mit dieſen Leu⸗ ten.— Mein Lieber, ich fürchte mich vor den Lumpen⸗ ſammlern. Laß uns gehen, ich bitte Dich inſtändig.“
Emmeline zog Adhemar mit ſich fort, welcher ſich wider Willen in Bewegung ſetzte; allein die junge Frau gebot und er mußte ihr folgen.
In dem Augenblick, wo ſie an dem Lumpenſamm⸗ ler vorübergingen, erhob dieſer Menſch ſeine Laterne bis zur Höhe ihres Geſichtes, betrachtete ſich Beide auf eine ſonderbare Weiſe, fing dann höhniſch zu lachen an und entfernte ſich pfeifend.
Emmeline konnte ſich nicht enthalten, über dieß Benehmen des Lumpenſammlers zu lachen; Adhemar aber wurde ganz beſtürzt, ſeine Mienen zogen ſich zuſammen, ſeine Stirne ſo wie ſeine Augen nahmen einen finſtern Ausdruck an.
„Hat man das jemals erlebt! dieſer Menſch iſt ſehr ungenirt,“ ſagte die junge Frau, indem ſie ihren Geliebten weiter führte.„Er fing an zu lachen, als er uns bemerkte. Hätte er Sie vollends ein wenig vorher geſehen, als Sie mir das Kleid anmaßen... ich würde guter Hoffnung werden... Es iſt ſehr gut, daß ich vernünftiger bin als Sie... Nun!
Du ſagſt nichts, Freundchen, Du biſt ganz nachdenk⸗
lich, man könnte meinen, der Blick dieſes Lumpen⸗ ſammlers habe Dich verſteinert!— Mich? das nicht,
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