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lenkte die Hausjungfer ihre Schritte auf die Brücke zu, indem ſie ihren Rock aufſchürz„ wie wenn ſie varin ein Pfund Kirſchen trüge. ſ. Ne IUnſer Pärchen iſt nun allein: Nus ch die Arme, drücken ſie heftig, blicken ein inder in die Au⸗ gen und umarmen ſich zärtlich, vom Regenſchirm nicht ganz geſchützt, doch wenig beſorgt um das Naß⸗ werden. Nach dieſen erſten der Liebe gewidmeten Augenblicken ſagte Adhemar(denn wir wiſſen jetzt, daß dieß der Name unſers Fußgängers iſt) zu der jungen Frau:„Warum haſt Du ſo lange gefäumt? — Weil er dieſen Abend nicht, wie er ſich vorge⸗ nommen hatte, ausgegangen iſt. Er hat Kopfweh⸗ und legte ſich zu Bett.— Aber hier unter freiem Himmel wollen wir doch nicht bleiben; komm mit mir nach Hauſe, Emmeline.— O nein, das iſt mir dieſen Abend nicht möglich; allzulange darf ich nicht ausbleiben, Reginald fängt an äußerſt bösartig zu werden: für nichts und wieder nichts zankt er mich und führt ärgerliche Auftritte herbei. Man muß ihm etwas hinterbracht haben; vordem war er nie eifer⸗ ſüchtig, jetzt aber will er mich nicht mehr ausgehen laſſen. Ja, als ich ſo eben von Hauſe fortging, ſagte er mir: Ich werde nach der Standuhr ſehen und Acht geben, wie lange Du Zeit brauchen wirſt,
ſchottiſchen Faden zu kaufen... Ach, ſeit einiger Zeit
binich recht unglücklich!...“ Ein Kuß Adhemars unterdrückte einen ſchweren Seufzer, den die junge Frau eben im Begriff war,
vernehmen zu laſſen.
Paul de Kock. XXXVII. 2
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