Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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hübſch, ſo bald man nur den Gegenſtand ſeiner Neigung dort in die Arme ſchließen kann. Kein Zweifel: die Liebe iſt das höchſte aller Güter; ſehnt

man ſich nach dem Glücke, ſo iſt es nur darum,

weil es alle Hinderniſſe hinwegräumt, welche unſern Leidenſchaften im Wege ſtehen. Das Glück ohne die Liebe iſt eine ärmliche Sache, während dieſer letztere Gefühlszuſtand uns ſchon für ſich allein glücklich machen kann. Dieſen Abend ſoll ich es jedoch nicht werden, wie es ſcheint. Gehen wir!

Und dießmal machte der Herr wirklich ernſt, ſich zu entfernen. Da ſah er im Dunkel zwei Perſonen auf ſich zukommen. Es waren zwei Frauen. Die eine davon war von ziemlicher Größe, von leichter, zier⸗ licher Haltung und Geſtalt; ihre Füße ſchienen das Pflaſter kaum zu berühren, während ſie ſich mit ihrem Arm auf den ihrer Begleiterin ſtützte. Dieſe Letztere war eine kleine, kurze, dicke Hausjungfer. Sie trug eine Haube, welche für eine Magd zu elegant gewe⸗ ſen wäre, und einen Regenſchirm, den ſie vielleicht aus Zerſtreutheit mehr über ſich als ihre Gebieterin hielt; dabei hatte ſie ſich aufgeſchürzt, wie wenn ſie die Farbe ihrer Strümpfe und ſelbſt noch etwas dar⸗ über hätte ſehen laſſen wollen. Bei Nacht jedoch, bei ſchlechtem, regneriſchem Wetter und in einem wenig bewohnten Stadtviertel kann man es ſchon überſehen, wenn Perſonen des ſchönen Geſchlechts ſich etwas hoch aufſchürzen. Begegnet man doch öfters bei hel⸗ lem Tag und in ſehr frequenten Straßen Damen, welche noch weit mehr ſehen laſſen. Diejenigen unter