Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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Wuth, fällt über Paul her, ergreift ihn und ſagt mit drohender Stimme zu ihm:Du haſt mir einen Schimpf angethan... Du wollteſt mich daran hin⸗ dern, meine Wette zu gewinnen, Du ſollſt mir aber Rechenſchaft darüber geben!... wir werden uns ſchlagen, verſtehſt Du... ſei aber auf Deiner Hut, denn ich fahre tüchtig d'rein! Ja! ja! ruft Johann Ficelle aus,er hat Sanseravate beſchimpft... er hat Cagnoux beſchimpft... er hat uns Alle dnh das Zuſammenſchlagen des Shaedene beleidigt..

er muß geprügelt werden!... man muß ihm eine Lehre geben!... dann wird er ſich künftig beſſer im Wirthshaus zu benehmen wiſſen!

Und Herr Labouſſole ſtößt, während er den auf dem Boden verſchütteten Branntwein aufleckt, fol⸗ gende, vermöge ſeiner Stellung undeutlich zu hörende Worte aus:Man muß ihn prügeln... oder ihn zwingen, noch einmal ſo viel Vranntwein für die Geſellſchaft zu bezahlen.

Nun tritt Baſtringuette mitten unter die um den jungen Commiſſionär verſammelten Männer, ſtellt ſich vor ihn hin und ſchreit:Wollt ihr euch Alle gegen ihn allein auflaſſen! Das heiße ich Muth! zwölf gegen einen Mann... ſo zeigt ihr eure Tapferkeit! ich verbiete euch, ihn zu berühren, oder ich packe euch mit meinen Fäuſten an!.

Aber Sanseravate ſchleudert mit kräftigem Arme das große Mädchen auf die Seite, und entgegnet ihr:Nicht mit zwölfen ſoll er ſich ſchlagen, ſondern mit mir allein..Nun, ſtellſt Du Dich bald?