Nein,“ erwiedert Paul, der inmitten dieſes Tumul⸗ tes ganz ruhig geblieben iſt,„nein, ich ſchlage mich nicht mit Dir.— Dann biſt Du ein feiger Kerl.— Ich bin kein feiger Kerl. Wenn irgend ein Anderer Luſt hat, ſich mit mir zu ſchlagen, ſo bin ich es be⸗ reit!... Nur nicht mit Dir, Sanscravate, denn Du biſt jetzt nicht recht bei Vernunft und würdeſt Dich morgen ärgern, Deinen Freund geſchlagen zu haben. — Aha! die Memme verſchanzt ſich!“ ſchreit Johann Ficelle.„Er thut, als ob Sanscravate zu viel ge⸗ trunken hätte!.— Mir haſt Du durch das Zer⸗ brechen des Glaſes eine Beleidigung angethan... mit mir mußt Du Dich ſchlagen!“ entgegnet Sans⸗ cravate.„Potz Höllenelement... mach ein Ende, oder ich zerbreche Dich!...“
Der unbändige Commiſſionär hat bereits die Fauſt gegen Paul erhoben, der unerſchütterlich ſtehen bleibt und bereit ſcheint, ſich prügeln zu laſſen. Die Um⸗ ſtehenden ſind zurückgewichen, gleichſam um den Kämpfenden, auf welche ihre Blicke gerichtet waren, einen größeren Raum zu laſſen.
Aber ein ganz unerwarteter Vorfall unterbricht dieſe Scene. Schwere, feſte Tritte laſſen ſich in der Kellerſtube unten hören, man glaubt ſogar das Ge⸗ räuſch von Gewehren, welche man auf den Boden ſtößt, zu vernehmen, und in demſelben Augenblick erſcheint der Kellner auf der oberſten Stufe der Treppe und ſchreit mit beſtürzter Miene:„Die Wache... die Wache iſt da... ſie kommt herauf!—
Die Wache!“ brummen die meiſten Trinker,„was


