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es erſt wohl ſein laſſen!— Das wird was Hübſches werden!“ murmelt Baſtringuette.„Der wird ſaubere Geſchichten machen. Ich laſſe mich mit keinem Manne mehr ein, der ſich beſäuft wie ein Vieh... Da iſt mir ein nüchterner Liebhaber lieber... an dem kann man mehr Freude haben.— Zu trinken! zu trinken! Kellner, Wein!“ ſchreit Sanscravate, der ſich noch mehr betäuben will, um nicht betrübt zu ſcheinen, weil er mit ſeiner Geliebten gebrochen hat.—„Rechte Männer,“ ſagt Johann Ficelle,„grollen nicht!... unehrliche können ſich drollen... man braucht ſie gar nicht— O meine Freunde!“ ruft Herr La⸗ bouſſole in gefühlvollem Tone aus,„wenn man ſo ſchön beiſammen ſitzt, ſollte man an keine Trennung denken... wir wollen acht Tage lang da bleiben... geht das wohl?.. freilich wird es gehen.“
Paul neigt ſich gegen Baſtringuette und flüſtert ihr in's Ohr:„Sie ſind Schuld, daß ſich Sans⸗ cravate betrinkt... Er ſucht in dem Weine das Leid
zu vergeſſen, welches Sie ihm angethan haben, in⸗
dem Sie ihm drohten, Sie werden ihn verlaſſen... es kann leicht ein Unglück daraus entſtehen.— Um ſo ſchlimmer!.. es iſt aus. Ich liebe ihn nicht mehr... ich liebe einen Andern, und der Andere— biſt Du!“
Paul rückt, ohne eine Antwort zu geben, von ihr weg. Schallendes Gelächter ertönt von einem ent⸗ gegengeſetzten Theile der Stube her. Der Zimmer⸗ mann mit dem Kupfergeſichte iſt von Trinkern um⸗ geben, zu denen er ſagt:„Ja, ich wette darauf, daß
ich es thun werde.. ja, ja, ich wette auch, daß es


