Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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täuſcht, erwiedert Paul, dem dieſe Fragen wider⸗ wärtig zu ſein ſcheinen.Ich habe gute Augen, ſagt Labouſſole, ſeinen elenden Hut zurechtſetzend. Ja, ich habe den Kameraden vor noch nicht acht Tagen in der Gegend des Marais begegnet... er

war angezogen wie ein Großhändler! Schau!

ſchau! ruft Baſtringuette, indem ſie ihre ſchwarzen Augen auf Paul heftet,ſind Sie vielleicht ein als Commiſſionär verkleideter Prinz?... Ich meine, ich hätte ſchon einmal ſo Etwas gehört... Wenn Sie mein Glück machen wollen, ſo ſcheuen Sie ſich nicht lange, ich willige ein. Ich bin nicht mehr, als was ich ſcheine, habe aber ebenfalls gute Augen... und habe den Herrn... bei einem Hazardſpiele... unter der Brücke von Auſterlitz geſehen.

Der ehemalige Kaufhaus⸗Aufſeher geräth ſichtlich in Verlegenheit, drückt ſeinen Hut tiefer in's Geſicht, wirft einen Blick auf Johann Ficelle und entgegnet mit veränderter heiſerer Stimme:Das iſt möglich. Was iſt Außerordentliches daran!... Man ſchlendert herum, man geht ſpazieren... hält ſich bei irgend einem unterhaltenden Gegenſtande auf.. So fließt der Strom des Lebens dahin! Gut, gut, laßt uns trinken, laßt uns ſingen! ſchreit Sanscravate. Was liegt daran, wie man angezogen iſt... was liegt daran, wo man ſpazieren geht... Sind wir nicht unſere eigene Herren? hat nicht jeder Menſch ſeine Freiheit? So denke ich auch! entgegnet Labouſſole, ſein Glas hinhaltend, deſſen Inhalt er dann mit der Leichtigkeit eines Engländers, der ſich