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— am Champagner labt, verſchluckte.„Sie ſind, was man einen Mann heißt, Sanscravate... ich bin Ihr Freund!...— Ich glaube es gerne,“ ſagt Baſt⸗ ringuette halblaut,„er iſt der Freund Derer, die ihn freihalten!... Nicht wahr, Paul?.. Nun, ſo ant⸗ — worten Sie doch, Cupido, ſtatt daß Sie Ihre Augen wie eine Jungfrau zu Boden ſchlagen... Wiſſen Sie, daß es unhöflich iſt, wenn man ein Frauen⸗ zimmer, welches Einen fixirt, nicht anſieht!“ Paul ſtellt ſich, als ob er es nicht höre, und gibt keine Antwort. Sanscravate erhitzt ſich allmälig durch das häufige Leeren ſeines Glaſes, ſeine Augen ſehen nicht mehr recht klar; er merkt nichts von den Liebes⸗ blicken, die ſeine Geliebte ihrem Vis- à-vis zuwirft, aber Johann Ficelle, der Alles beobachtet, lächelt boshaft und ſpricht durch die Zähne, aber doch ſo, daß er von Sanscravate gehört werden kann:„Die Weiber ſind doch recht niederträchtig!... Wenn ich eine Geliebte hätte, würde ich ſie nur in Geſellſchaft führen, wenn Niemand da wäre.— Es ſcheint übri⸗ gens,“ nimmt der ſchlechtgekleidete Mann, der ſich nun auch die Wurſt aneignet, welche Paul ausge⸗ — ſchlagen hat, nach einer Weile wieder das Wort, „es ſcheint, daß eure Geſchäfte nicht ſchlecht gehen, Kameraden, denn ihr führet ein köſtliches Leben!. — Ich habe heute einen guten Abend gehabt,“ ant⸗ wortet Sanscravate, veine einzige Commiſſion trägt mir fünfzehn Franken ein!— Potz Henker! Du ſcheinſt alſo von einem Herzog, von einem Pair ver⸗ wendet zu werden, Freund?— Nein, es iſt ein jun⸗
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