Geſicht und ſagt:„Das iſt nicht ſüß genug für ihn 10 — Und Baſtringuette fügt hinzu:„Vielleicht kann ſeine Geliebte, die Schneider⸗Nätherin, dieſen Geruch nicht leiden!— Sprich, Kamerad, was iſt Dir!“ ruft Sanscravate aus, indem er Paul nöthigt, ſein Glas auffüllen zu laſſen. Gefällt es Dir nicht un⸗ ter den Freunden?— Es iſt wahr,“ ſagt Johann Ficelle,„Paul ſieht ganz ſonderbar aus. Man könnte glauben, es ſei ihm unangenehm, mit uns im Wirthshauſe zu ſein.— Warum ſetzt ihr ſolche Gefühle bei mir voraus?“ entgegnet Paul;„bin ich denn etwas Anderes als Ihr? bin ich denn nicht auch ein Commiſſionär? Da ich aber ſelten in's Wirths⸗ haus gehe, ſo mag es leicht der Fall ſein, daß ich mich in demſelben nicht ſo ungenirt bewege wie ihr!— Sie kommen nicht oft in's Wirthshaus?“ ruft Labouſ⸗ ſole, ſeine Wurſt verzehrend, aus.„Da haben Sie Un⸗ recht, junger Mann! Das Wirthshaus iſt der einzige Ort, an dem man ſein Leben genießen kann. Es iſt der Sammelplatz der guten Geſellſchaft. Ich möchte immer im Wirthshauſe ſein!“
Paul gibt keine Antwort und kehrt Herrn La⸗ bouſſole den Rücken zu. Johann verſetzt mit boshaf⸗ tem Tone:„Ach was, man geht nicht in's Wirths⸗ haus, wenn man als Stutzer herumläuft! und ich habe gehört, daß man Paul oft ganz fein gekleidet mit einem Hute ſtatt einer Mütze auf dem Kopfe begegnen kann...— Ei!“ ruft Sanseravate, ſein Glas leerend, aus,„was Kamerad, Du machſt bis⸗ weilen den Sauſewind?.— Man hat ſich ge⸗


