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vbrummt zwiſchen den Zähnen hindurch:„Wie dumm iſt doch der Sanscravate!... Was brauchen wir den alten Fetzen da! Sobald er aber Geld hat, hat die ganze Welt! Drum hält es auch nicht lange bei ihm!“ Paul ſcheint auch nicht geſchmeichelt, ſich an dem⸗ ſelben Tiſche mit dem ehemaligen Kaufhaus⸗Inſpek⸗ tor zu befinden, er rückt ſeinen Stuhl von dem Herrn weg und der ergreift dieſe Gelegenheit, ſich vollends näher an den Tiſch zu machen, dann zieht er die Haſenplatte, auf welcher nichts mehr war als der Kopf, zu ſich her, und fängt an, ſie mit der Zunge abzulecken, während er dazu trällert:„Wer lieben und gefallen kann, braucht der noch etwas mehr!— Wir wollen noch einen Nachtiſch eſſen,“ ſagt Sanscravate,„man läßt es nicht bei dem Ha⸗ ſen allein bewenden; ſprich⸗ Baſtringuette, was möch⸗ teſt Du noch?— Knoblauchwurſt,“ entgegnet das große Mädchen.—„Recht ſo! He! Kellner... vier Knoblauchwürſte, daß ſie aber auch gehörig gewürzt ſind, fünfe ſogar... Labouſſole ißt auch mit! nicht wahr, Alter?— Ich habe nie eine Wurſt ausge⸗ ſchlagen!“ erwiedert dieſer, indem er den Haſenkopf auf's Genaueſte durchſucht.—„Nimm Dich in Acht, Du ißt ja das Auge!“ ruft Johann Ficelle aus, der Labouſſole beobachtet.—„Ich würde die Deinigen eſſen, wenn ſie frikaſſirt wären, das iſt mein größtes Leibeſſen.“ Die Würſte werden aufgetragen; ein Jeder nimmt eine, außer Paul, welcher behauptet, er habe keinen
Hunger mehr. Johann Ficelle macht ein ſpöttiſches


