Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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Schlimmſten, die eine Jacke tragen... eure ſchönen Kleider bedecken oft recht ſchlechte Herzen!

Herr Cöleſtin von Valnoir ſcheint ſehr mißver⸗ gnügt über dieſe Anſpielung; er kneift die Lippen ein und betrachtet das Mädchen mit einem faſt dro⸗ henden Blicke; dieſe ſchaut ihm aber, ohne die min⸗ deſte Bewegung zu verrathen, feſt in's Geſicht.

Tobias, der entzückt iſt, daß man ſich jetzt nicht mehr um ihn bekümmert, und daß die Blumenhänd⸗ lerin eine andere Zielſcheibe ihres Witzes auserwählt hat, ſchwingt ſeinen Stock gleich einem Regiments⸗ tambour und lacht überlaut, während er ſich wie auf einer Balancirſtange hin und her ſchaukelt.

Und warum heißen Sie Sanscravate einen lie⸗ derlichen Kerl? fährt Baſtringuette, ihre Blumen⸗ ſträußchen ordnend, fort.Was hat er denn gethan, daß er dieſen Namen verdient?... Weil er ein we⸗ nig gerne lärmt, tobt und zecht! weil er manchmal ein Schlückchen über Durſt trinkt... das iſt ſchon der Mühe werth... Sind denn das Verbrechen?...

Man arbeitet und macht ſich dann luſtig... iſt das

nicht in Ordnung?... Von ſeinen ſchönen Thaten ſpricht man nicht... weil er kein Weſens daraus macht! Ahl der Herr Sanscravate vollführt ſchöne Thaten! ſchreit Cöleſtin höhniſch;davon habe ich noch nichts in den Zeitungen geleſen! Die Zei⸗ tungen!... das wären ſchöne Beweiſe!... Lügt man doch in den Zeitungen vom erſten Tage des Jahres an bis in die heilige Sylveſternacht hinein!... Wer⸗ Paul de Kock. XXXIII. 3