Fach einſchlägt, und daher heißt man uns Grüns⸗ händlerinnen.— Aus dieſem Allen ſcheint mir aber hervorzugehen,“ verſetzt Cöleſtin mit einem ſpötti⸗ ſchen Blick auf das junge Mädchen,„daß Dich dein Liebhaber nicht gut unterhält.— Mein Liebhaber!... ach, ich weiß nicht, wie der's treibt, aber er hat nie einen Heller in der Taſche!... und iſt auch nicht beſſer ausſtaffirt als ich. Zum Glück iſt die Liebe doch warm, wenn auch das Kleid ſchlecht iſt.— Gehſt du immer noch mit dem Sanscravate?“ frägt Albert, während er den größten Veilchenſtrauß aus dem Korbe der Blumenhändlerin nimmt.— Freilich. O, wir armen Mädchen ſind nicht ſo veränderlich wie die vornehmen Damen; wir haben nicht alle Tage einen andern Liebhaber.— Was, der lieder⸗ liche Kerl, der Sanseravate, iſt dein Liebhaber?“ ſagt Cöleſtin.„Ach, meine arme Baſtringuette, zu dem kann ich Dir nicht gratuliren; der Flegel wird Dich manchmal prügeln!— Mich prügeln!“ ruft das junge Mädchen, die Stirne runzelnd, aus.„Mich ſoll kein Mann prügeln, ſo lange ich noch Zähne habe, ihm die Augen auszubeißen, und Nägel, ihm das Maul auszukratzen! Sie glauben, weil mein Mann nur ein Commiſſionär ſey, müſſe er ſeine Geliebte ſchlagen! Schönen Dank; das wäre ein feiner Spaß! ſo ſind wir Leute nicht. Wenn wir auch zum gerin⸗ gen Volke gehören, ſo leben wir doch nicht wie's Vieh miteinander!... Ihr vornehmen Herren macht euch weit eher eine Freude daraus, den Weibern ei⸗ nen Puff zu geben!.. Es ſind nicht gerade die
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