ſagt mit frecher Miene zu ihnen:„Meine Herren, kaufen Sie meine Sträuße, geben Sie mir das erſte Geld zu löſen... Sie bringen mir Glück.— Ach! das iſt Baſtringuette!“ rief Albert aus, indem er die junge Grünshändlerin anlächelte, deren blaſ⸗ ſes und abgemagertes Geſicht, der ſchwarze Rand um ihre Augen und ihre heiſere Stimme ein ſehr anſtrengendes Gewerbe andeuteten.
„Nun, kaufen Sie mir etwas ab, Sie haben immer eine Dame mit Blumen zu ſchmücken!... Sie ſind ein guter Kunde!...— Du irrſt Dich, mein armes Kind, man hat gegenwärtig in der Liebe über⸗ mäßiges Glück, man braucht nicht einmal galant zu ſein!...— Sag' doch, Baſtringuette, was treibſt denn Du für ein Gewerbe, daß Du ſo tiefe Ringe um Deine Augen haſt, und ſo abgemattet aus⸗ ſiehſt?...“ fragte Herr Cöleſtin, während er die Blumenhändlerin beim Kinne nahm, welche große, braune, von ungeheuren Brauen beſchattete Augen, einen zwar großen, aber lieblichen Mund hatte, und ſogar verführeriſch geweſen wäre, wenn ſie noch etwas mehr Friſche und keinen ſo frechen Blick. gehabt hätte. —„Ich treibe was ich will, was geht das Sie an, Sie kaufen mir ja nie etwas ab!... Ich habe eben nicht nöthig, Sträuße zu verſchenken, um Glück zu machen!... Nun! weg mit den Pfoten! Ich habe keine Contrebande bei mir, ich brauche nicht durchſucht zu werden!... Und Sie, mein kleiner ſchö⸗ ner Herr, kaufen Sie mir nichts ab?... Wenn man ſo kugelrund iſt, wie Sie, muß man in allen


