wieder los zu werden. Ach! mein Gott! das erin⸗ nert mich daran, daß ich dieſen Abend ein Stelldich⸗ ein mit ihr habe... wer von euch, meine Herren, wünſcht ſtatt meiner hinzugehen? ich überlaſſe ihm meine Eroberung von ganzem Herzen.— Ich danke,“ ſagt Cöleſtin, indem er einer alten Dame, welche eben an ihm vorüberging, eine Rauchwolke in's Ge⸗ ſicht bläst,„die Madame Plays verführt mich nicht... Sie iſt mir zu ſchwer!— Es ſcheint mir doch, als hätten Sie Kraft genug, ſie in die Höhe zu heben,“ entgegnet Pigeonnier,„Sie haben ja eine Geſtalt wie ein Athlete... wie ein Kämpfer... Ich bin über⸗ zeugt, Sie können mit Leichtigkeit e einen Mehlſack von dreihundertfünfundzwanzig Pfund tragen.—
Und weil Sie glauben, daß ich einen Mehlſack tra⸗
gen könne, wollen Sie mich zum Liebhaber der Ma⸗ dame Plays machen! Ein ſolcher; Vergleich iſt ſchmei⸗ chelhaft für dieſe Dame!... Der Teufels⸗Tobias hat doch glückliche Einfällel⸗
Zweites Kapitel. Die Grünshändlerinnen.,
In dieſem Augenblick nähert ſich den jungen Leu⸗ ten ein junges Mädchen mit einem Tuche um den Kopf, unter welchem lange, kaſtanienbraune Locken über ihre Wangen herabfielen; ſie ſchreitet dicht auf
ſie zu, hält ihnen Veilchenſträuße unter die Naſe und


