anfangen!... Und mein Onkel Herzchen, den man zum Generalinſpektor meines Hauſes ernannt hatte, las lieber Stecknadeln zuſammen, als daß er die Ar⸗ beiter beaufſichtigte. Auf der andern Seite richtete mich mein Schwiegervater mit ſeinen ökonomiſchen Planen zu Grunde; er ließ mich ganze Heerden von Schafen kaufen, die er zum Ziehen des Pfluges ab⸗ richten wollte, indem er ſagte, die Arbeit ginge ſchneller von Statten; aber die armen Schafe gin⸗ gen drauf im Augenblick, wo ſie anfingen, ſich an die Arbeit zu gewöhnen. Er ließ die Speicher meines Schloſſes mit Pflaumen füllen, indem er behauptete, das gäbe weit beſſern Zucker, als die Runkelrüben; als man aber mit dem Verfahren beginnen wollte, waren die Pflaumen verfault. In meinem Park ließ er einen Kanal graben, weil er verſicherte, wir würden darin Gründlinge bekommen, die er einſalzen laſſe und als Sardellen verkaufe; aber der Kanal trocknete immer aus und man fiſchte nie etwas Ande⸗ res heraus, als Ratten. Während der Herr Mar⸗ quis dieſe ſaubern Experimente machte, gab meine Frau Gaſtmahle und prächtige Feſte!... Aber ich konnte mich dabei nicht beluſtigen, weil ich mit mei⸗ nem Schwiegervater ſeine Partie Whiſt ſpielen mußte. Meine Schwägerin verehlichte ſich an einen Wittwer mit drei Kindern, die ich noch weiter in mein Schloß zu wohnen bekam. Ich wollte Einwendungen machen, meine Frau entgegnete mir, daß man nicht knauſern dürfe, wenn man ſo reich wie ich ſei. Ich hätte gern erfahren, wie reich ich denn eigentlich noch ſei,
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