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Mann vor dem Hungerſterben zu ſichern, welcher ſeine Nebenmenſchen zur Unſterblichkeit zu befördern ſuchte, aber ſie fürchteten ſeine Eigenliebe zu beleidigen. Als er indeß bei ſeinem langſamen düſtern Abzuge einen Band fallen ließ, ohne es gewahr zu werden, nahm Alfred denſelben vom Boden auf, verbarg ſeine Börſe darunter, rief dem Gelehrten und reichte ihm Beides mit den Worten:„Herr Ferulus, Sie ließen dieſen Band fallen.— Jehovahl es iſt die Abhandlung Seneca's über die Verachtung des Reichthums!...
— Das hätte Ihnen vielleicht ſehr gefehlt.“
Der ehemalige Bibliothekar ſchließt augenblicklich ſeine Hand, lächelt Alfred freundlich zu und geht eiligſt von dannen, als ob er fürchtete, man möchte ihm das Geſchenkte wieder abnehmen.
Alfred und Eduard begaben ſich nach ihrem Zimmer. Beim Frühſtück finden ſie die ganze Familie im Salon verſammelt. Obgleich Robineau bei ſeiner Frau ge⸗ ſchlafen hat, iſt er darum nicht weniger ſchüchtern gegen ſie, aber Cornelia findet kaum Zeit, ihrem Gatten Antwort zu geben; ſie zankt und ſchmält jeden Dienſtboten und kündigt bereits an, daß Jeannette, der Jockey und Herr Cunette dem Bibliothekar unge⸗ ſäumt folgen würden. Robineau iſt es nicht einmal geſtattet, die Beſchlüſſe ſeiner Frau zu billigen, weil ihm ſein Schwiegervater, ſo wie er ſprechen will, ſtets in's Wort fällt, indem er ſagt:„Mein Schwie⸗ gerſohn, laſſen Sie Ihre Gemahlin machen und wi⸗ derſprechen Sie ihr nie, oder, Donnerwetter! Sie haben es mit mir zu thun.“


