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Herzchen könne ſehr gut meine Stelle hier verſehen... Welche Läſterung!... er kann nur der Bediente ſeiner Nichte ſein. Uebrigens trage ich die Biblio⸗ thek mit fort... ſie gehört mein... iſt mein ganzer Reichthum.. Ich will wieder eine kleine Schule zu bilden oder einen andern Mäcen zu finden ſuchen, der für hundert Thaler jährlich einen Virgil braucht, um
ihn der Unſterblichkeit zu überliefern. Du aber, un⸗ dankbares Schloß, wirſt bald zu Grunde gehen, ver⸗ zehrt, geplündert, verkauft, verlaſſen ſtehen.. Du
wirſt zuſammenfallen und Niemand wird den Namen
deines letzten Beſitzers nennen; man wird den Schwar⸗
zenfels ſuchen, wie man jetzt die Städte Babylon, Theben und Ninive ſucht!“
„Wir werden das nicht ſehen, lieber Herr Ferulus, da wir auch das Schloß verlaſſen.— Sie verlaſſen es, meine Herren, rief Ferulus freudigen Antlitzes; das freut mich außerordentlich... dies Volk da iſt nicht werth, euch zu beſitzen! Ihr und ich fort, was bleibt, frage ich, noch Geiſtreiches im Schloſſe 2... Sie kehren nach Paris zurück?— Vielleicht;... wir wollen ein wenig reiſen.— Bedürfen Sie keines Dolmetſchers?— Nein, wir verſtehen genug, um uns in den Ländern, die wir beſuchen, verſtändlich zu machen.— Haben Sie nicht zufällig einige Kin⸗ der zum Erziehen?— Nein, Herr, im Augenblick nicht.— Dann ſage ich Ihnen Lebewohl meine Her⸗ ren. vale et me ame.“
Traurig entfernte ſich der Gelehrte; gerne hätten ihm die jungen Leute ihre Börſe angeboten, um einen


