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die Gründe ſeiner Handlungsweiſe, oder ſeiner Ge⸗ fühle für Iſaura zu erforſchen... Iſt er nicht Herr ſeines Thuns? und wenn er... einige Schwächen hat, erſetzt er ſie nicht durch tauſend Tugenden. Ach, theurer Eduard! wenn ich bedenke, welches Grauſen⸗ volle entſtehen konnte, wenn ich meinen Vater nicht erkannt... die Dunkelheit uns beiden ſeine Züge ver⸗ borgen hätte!... Noch ſchaudere ich... mein Herz erſtarrt!... mein Vater... der mich nur glücklich zu machen ſucht... mein wärmſter, zarteſter Freund iſt!... wäre vielleicht von Deiner Hand geſtorben... und in Gegenwart ſeines Sohnes! Ach! mein Freund, glaube mir, aller Gram der Liebe, alle Qualen, die ein Weib uns bereitet, können nie der Angſt gleich⸗ kommen, welche das Herz eines Sohnes bei dem d Gedanken zerreißt, unbewußt dem Mörder ſeines Va⸗ ters als Zeuge gedient zu haben!...“
„Alfred, ich denke, Du biſt jetzt beruhigt.— Ja .. ich habe die Ueberzeugung, daß Du meinen Va⸗ ter achten werdeſt;... und überdies, mein Freund, ſeien wir gerecht, mein Vater hat Dich nicht betro⸗
len.. Iſaura allein iſt die Schuldige; ſie durfte Deine Liebe nicht erwidern, Dir keine Hoffnung ma⸗ chen... aber die Weiber geben ſtets ihrer Gefallſucht nach, ohne die Folgen zu bedenken. In Deiner eifer⸗ ſüchtigen Wuth willſt Du Dich mit dem ſchlagen, der Iſaura verbietet, Dich wieder zu ſehen, Dich ferner anzuhören!... doch hatte er nicht das Recht dazu? Ohne Zweifel kennt er das Mädchen ſchon ſehr lange! „„ das alſo der Grund ſeiner häufigen Reiſen, hei


