Teil eines Werkes 
5. Th. (1844)
Entstehung
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Erſtes Kapitel. Abſchied vom Schloſſe.

Alfred hatte ſeinen Freund auf dem erſten ihm aufgeſtoßenen Wege fortgezogen, nur um ihn vom weißen Hauſe und Iſaura's Wohnung zu entfernen. Lange waren ſie ſo ſchweigend und auf gut Glück im Gebirge fortgeſchritten; ihr Herz war zu beklom⸗ men, als daß ſie ihre Gedanken einander hätten mit⸗ theilen können. Von Müdigkeit und von Gemüths⸗ bewegungen erſchöpft, ſanken ſie endlich auf den Raſen nieder. Noch geraume Zeit ſaßen ſie ſchweigend neben einander, bis Eduard mit bewegter Stimme ſagte:Weißt Du ganz gewiß, daß dieſer Mann Dein Vater war?

Können ſich die Augen eines Sohnes hierin täu⸗ ſchen, mein Freund!... Ja, er kam richtig auf mich zu... der Mond beſchien ihn völlig. Ich hatte Zeit genug, ihn zu betrachten, zu erkennen!... ganz erſtaunt und betroffen blieb ich unbeweglich... trat nicht hinter den Bäumen hervor, die mich ſeinen Blicken entzogen... wofür ich dem Himmel danke!...

Nie ſoll ein Sohn den Urheber ſeiner Tage nöthigen, vor ihm zu erröthen. Jetzt darf ich nicht mehr ſuchen, Paul de Kock. XXVII. 1