Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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dem Gewölke hervor, und erlaubte, jeden Gegenſtand deutlich zu unterſcheiden. Eduard ſchauderte zuſammen, als er die Thüre des weißen Hauſes gehen hörte. Da ſind ſie! rief er.

Iſaura trat zuerſt heraus; ihr folgte ein hoch⸗ gewachſener Mann in einen weiten Mantel gehüllt, mit einem runden Hut tief in die Augen gedrückt. Beide befanden ſich noch im Schatten des Hauſes. Mit traurigem Tone ſagte bald darauf das Mädchen: Lebt wohl, mein Freund... lebt wohl, ich gehe heim... Ihr zankt nun nicht mehr, nicht wahr?... Er wird nicht wieder kommen.. ich habe ihm geſagt, daß ich ihn nicht mehr empfangen dürfe.

Der Mann antwortete zu leiſe, als daß die jungen Leute ihn verſtehen könnten; ſprechend ging er einige Schritte mit dem Mädchen, ſie gegen ihre Wohnung zu begleiten. Eduard folgte ihnen, ſich immer im

Schatten haltend, während Alfred unter den Bäu⸗ 4⁄

men vor dem Hauſe blieb, um dem Unbekannten den Rückzug abzuſchneiden.

Bald ſtehen Iſaura und ihr Begleiter ſtill; er drückt das Mädchen in ſeine Arme und küßt ſie zärt⸗ lich. Bei dieſem Anblick will Eduard wüthend auf ſie losſtürzen; aber ſchon fliegt Iſaura leichten Fußes ihrer Wohnung zu, während der Andere mit ſtarken Schritten nach dem weißen Hauſe zurückgeht, längs den Bäumen hin, die Alfred ſeinem Blick entziehen. Der Mond, der gerade mit vollem Scheine auf ſein Geſicht fiel, erlaubte Alfred, den gegen ihn Her⸗

kommenden mit Muße zu betrachten; weit entſernt,