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ſich vor Zorn und Eiferſucht, hatte er ſich aufs Pferd geſchwungen und eilte im Galopp zum Schloſſe zurück.
Mit Ausnahme des Herrn Ferulus war Alles im Salon verſammelt. Dieſem war bedeutet worden, daß er binnen vierundzwanzig Stunden das Schloß zu verlaſſen habe und er war gerade in der Biblio⸗ thek, wo er, die junge Gemahlin des Herrn vom Schwarzenfels zum Teufel wünſchend, die mitgebrach⸗ ten Bücher wieder einpackte. Alfred war bei der Familie im Salon und blickte Robineau lächelnd an, welcher noch ſchüchterner bei ſeiner Frau, noch unter⸗ würfiger gegen ſeinen Schwiegervater zu ſein ſchien.
Eduard war zu aufgeregt, um ſich in den Salon zu begeben; er ging daher in ſein Zimmer und ließ Alfred insgeheim bitten, zu ihm zu kommen.
Alfred ſäumte nicht, ſich den Wünſchen ſeines Frreundes zu fügen. Als er Eduard bleich und ver⸗ ſtört erblickte, lief er betroffen auf ihn zu, erfaßte ſeine Hand, drückte ſie zärtlich mit der Frage:„Was iſt geſchehen? ſprich!“
Eduard war noch unfähig, zu antworten, der Schmerz drohte ihn zu erſticken; er wollte ſprechen, aber ſein Herz war zu gepreßt; endlich warf er ſich in Alfreds Arme und ſtotterte in abgebrochenen Worten:„Lieber Alfred, Du haſt mir Deine Liebe für Iſaura zum Opfer gebracht... Du wollteſt mich glücklich ſehen!... Du ſahſt meine grenzenloſe Leidenſchaft für das Mädchen; nun wohlan! zum Lohn meiner Liebe will ſie mich nicht mehr ſehen. Paul de Kock, XXVI.


