Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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muß! Ich thue Unrecht, Dir dies ſchon zu ſagen... er hatte es mir ſtreng verboten...

Wenn man nur reine Abſichten hat, Iſaura, verbirgt man ſich nicht ſo, hüllt ſich nicht in ſolch geheimnißvolles Weſen; und wenn dieſe Perſon Dein Glück will, warum verbietet ſie Dir, mich zu lieben, meine Frau zu werden?...

Deine Frau!... nein;... er fagte mir, ich könne nie eines Mannes Frau werden... Ich darf Dich nicht mehr ſehen, nicht mehr hier empfangen... auch ſagte er, das ſchade nur meinem Rufe.. Ach! ich wußte nicht, daß es Unrecht ſei, gerne in Deiner Geſellſchaft zu ſein..

Und Du gehorchſt dieſem Befehl, der Dich von mir trennt?

Ich muß wohl!... Zürne mir nicht, Eduard .. Auch ihm, der uns trennt, thut es leid, daß er mir Kummer macht;... denn er iſt ſo gut... und liebt mich ſo ſehr!...

Das iſt zu viel! rief Eduard, zornig aus dem Haus gehend; einen Andern beklagt, liebt man, und als Belohnung meiner Liebe und daß ich nicht gehan⸗ delt, wie ſo Viele an meiner Stelle gethan hätten, bittet man mich, nicht wieder zu kommen!... Ha! ich müßte ein großer Thor ſein, wenn ich Dich noch liebte... Leb wohl!... Dein Wille ſoll Dir ge⸗ ſchehen, Du ſollſt mich nicht mehr ſehen.

Eduard!... Eduard!... ſo verläßt Du mich? rief Iſaura, die dem jungen Mann vor die Thüre gefolgt war. Aber Eduard hörte nicht mehr. Außer