Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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mit Iſauren, ſeiner Liebe und dem ſeinem Glück ent⸗ gegenſtehenden weißen Hauſe beſchäftigt, ſah er nicht um ſich her und glaubte ſich noch nicht ſo nahe beim Schloß. Plötzlich rief ihm eine Stimme zu:Halt! ſteig ab, ich will mit Dir ſprechen!...

Eduard ſchauderte beim Schall dieſer ihm wohl⸗ bekannten Stimme, die ihm aber in dieſem Augenblick durch Zorn entſtellt ſchien, zuſammen. Er ſchlägt die Augen auf und ſieht Alfred vor ſich, blaß, unbeweg⸗ lich, obgleich ſich ſeine Aufregung in all ſeinen Zügen kundgibt. Eduard ſteigt ab und läßt ſeinem Pferde, das ſich ſelbſt nach dem Schloſſe begibt, freien Lauf. Auf einen Wink Alfreds ſchlagen Beide einen mit Bäumen beſetzten Weg ein; bei einem etwas abge⸗ legenen Orte halten ſie. Eduard ſchweigt und wartet bis ſein Gefährte ein Geſpräch beginnt, deſſen Gegen⸗ ſtand er erräth.

Du kommſt von Iſauren? fängt Alfred an. Ja.. ich verlaſſe ſie in dieſem Augenblick. Auf dieſe Art alſo hältſt Du Dein Verſprechen!... Er⸗ innerſt Du Dich unſerer Uebereinkunft nicht mehr 2... Und auch ich wünſchte hundertmal, mich allein ohne Dich ins Gebirge zu begeben, mich mit dem Mädchen allein zu finden... aber ich verſagte mir die Erfüllung dieſes Wunſches... weil ich mich ſcheute, mein Wort zu brechen... Und Du2 Alfred, ich hatte Unrecht, ich bekenne es... Aber meine Liebe für Iſaura iſt ſo heftig, daß ich mich nicht mehr zu bemeiſtern vermochte. Sag, daß Du, weniger delikat als ich, mit meiner Treuherzigkeit Dein Spiel triebſt!.

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