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Darf ich wiſſen, gnädiger Herr, wer der Gegenſtand iſt, auf den Ihre Augen fielen?“ 4
„Die jüngere Tochter des Herrn Marquis de la Pincerie, eine junge, große, gut gebaute Perſon, Namens Cornelia, die bei Tiſche neben mir ſaß.
„Aha! ich weiß, gnädiger Herr, ich weiß!... da mache ich Ihnen mein Compliment, es war die ſchönſte Dame beim Feſte!“
„Der liebe Herr Ferulus! ruft Robineau, die Hand ſeines Bibliothekars freundſchaftlich drückend. Nun, das laß ich mir gefallen!... er verſteht ſich darauf, er billigt meine Wahl, weil Leidenſchaft ihn nicht verblendet, und er ſagt, was er denkt.“
„Ob ich Ihre Wahl billige! gnädiger Herr, ich thue mehr, ich beſinge ſie in Jamben, Hexametern, und Pentametern.“ 4
„Sehr gut, lieber Ferulus, ich gehe auf der
Stelle zum Herrn Marquis; Sie ſehen wohl ein, daß ich eine ſolche Sache nicht vernachläſſigen darf. Ein Anderer würde mir Fräulein Cornelia weg⸗
ſchnappen und ich wäre untröſtlich... Ich hoffe, die Familie vor der Hochzeit einige Tage auf dem Schloſſe zu beherbergen.“
„Gehen Sie, gnädiger Herr,“ ſagt Ferulus, ihn bis zum Wagen begleitend.
Alfred war, als er Robineau verließ, auf den Grasplatz gegangen, wo er in großer Anfregung um⸗ herlief, Eduard zu erwarten. Endlich erſcheint dieſer, und Alfred geht ihm entgegen. 4 Eduard ließ ſeinem Pferd die Zügel, und ganz


