Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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nicht von ihm gehen, als bis er mir die Hand ſeiner Tochter zugeſagt.

Robineau ruft Kutſcher und Jockey, ſeinen Chara⸗ banc anzuſpannen, als Herr Ferulus herbeikommt, ſich nach der Geſundheit des Herrn vom Schwarzen⸗ fels zu erkundigen und zu melden, daß das Frühſtück aufgetragen ſei. Robineau denkt, es ſei auch nach dem Frühſtück noch Zeit, um die Hand der Fräulein Cornelia anzuhalten. Er folgt daher ſeinem Bibliothekar in den Speiſeſaal und ſagt ihm während des Eſſens: Herr Ferulus, ich will mich ungeſäumt vermählen.

Herr Ferulus verzieht das Geſicht, weil ihm das Leben auf dem Schloß ſehr behagt, und er ſogleich einſieht, daß die Ankunft einer Hausfrau ſeinen Ein⸗ fluß bedeutend vermindern werde. Da indeß Robi⸗ neau auf ziemlich entſchiedene Weiſe ſprach und aus ſeinen Augen leicht zu entnehmen iſt, daß er Glück⸗ wünſche erwartet, bemüht ſich Herr Ferulus, ſeine Grimaſſe in ein Lächeln umzuwandeln und erwidert mit ſüßlicher Miene:Gnädiger Herr, die Ehe iſt von der Vorſehung eingeſetzt und ſchreibt ſich aus den früheſten Zeiten des Alterthums her, große Männer haben immer eine entſchiedene Neigung für die Ehe gehabt: Herkules heirathete in einer einzigen Nacht neunundvierzig Töchter des Theſpius, Königs von Böotien, und wenn man Dio Caſſius glauben darf, ſo gab Cäſar ein Dekret heraus, das ihn zum Ge⸗ mahl aller Weiber von Rom erklärte... Jetzt aber kann man nur noch eine einzige Frau auf einmal nehmen und in der That, ich glaube, es iſt genug.

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