Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Alfred, ich bitte, hör' mich an; glaube nicht, daß ich bloß ein gewöhnliches Gefühl für Iſauren hege... Und wer ſagt Dir, daß ich ſie nicht eben ſo ſehr liebe, als Du?2. Dich geliebt zu machen, brauchſt Du Seufzer... Melancholie... Ich, ich gehe offener zu Werk, erkläre mich... verberge meine Liebe nicht. Aber Alfred, das Mädchen kann nicht uns Beide lieben, und wenn... wenn ſie nicht Dir den Vorzug gibt? Ich verſtehe Dich, entgegnet Alfred mit Unmuth; ich ſehe, daß Du dieſen Morgen das Alleinſein mit ihr benützteſt, nichts vernachläſſigteſt, den Sieg über 6 mich davon zu tragen... Und Du glaubſt, ich werde mich gleich auf dieſes Geſtändniß hin zurückziehen und Dir die Eroberung abtreten! Du wirſt mir jedoch erlauben, etwas an Deinem Triumph zu zweifeln und zu verſuchen, ebenſo glücklich zu werden als Du... Auch ich will Iſaura allein ſehen; vielleicht läßt ſich dann dieſe ſtolze Schönheit herab, ſich weniger ſtreng gegen mich zu zeigen. 3

Ich weiß nicht, welches Ihre Abſichten ſind, mein Herr, weil Sie mich aber zwingen, ſo ſage ich Ihnen: ja, Iſaura liebt mich, zieht mich vor... So eben erſt hat ſie es mir geſtanden.

In Wahrheit! Sie kommen mir in dieſem Augen⸗ blick gerade vor wie Robineau, als er mir vorhin ſagte, Fräulein de la Pincerie bete ihn an... All' dieſe Herren überreden ſich, daß man ſie anbete!... Ohne eben ſo viel Eigenliebe zu haben, werden Sie 1 mir erlauben, der Meinung zu ſein, daß ich gleichfalls gefallen kann... Aber ich werde die kleine Iſaura