„Nun wohlan! mein Freund, ſo will ich Dir denn ſagen, daß ich am geſtrigen Tage... Apropos, wie fandſt Du den geſtrigen Tag? Du haſt mir noch nichts über mein Feſt geſagt... Nicht wahr, es war hübſch?“
„Ja, mit Ausnahme der Verſe des Herrn Feru⸗ lus, der Käslaibe der Fechter und des Hintern der Jungfer Gaul war's nicht übel.“
*„Ach, was iſt da zu machen? das find ſo kleine, unvorhergeſehene Unfälle... Herr Berlingue verſicherte mich indeß, das habe das Feſt pikanter gemacht. Kurz, mein lieber Alfred, an dieſem Tage habe ich meine Wahl getroffen.“ „Zu was?“
„Du kannſt fragen, zu was? mich zu vermählen! Gewiß, ich branche eine Frau!... Wenn man einen gewiſſen Rang in der Geſellſchaft einnimmt... ein Schloß beſitzt... und dann hat mein Herz geſprochen, ol auf ganz auffallende Weiſe! So bin ich nie verliebt
„Dochl doch... ich höre Dich... ſprich immer zu.“
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geweſen; freilich war auch nie ein ſo verführeriſcher
Gegenſtand zu meiner Dispoſition. Ich wette, Du haſt unſer Einverſtändniß bemerkt, Alfred; ich geſtehe, ich konnte nicht mehr an mich halten... Sag' einmal Alfred... was ſiehſt Du ſo durchs Fenſter?“ „Ich höre, verſtehe Dich; ſprich immer zu.“ „So vernimm denn, mein lieber Freund, Fräulein
Cornelia de la Pincerie hat mich gefeſſelt, ſie wird meine 4
Gemahlin werden, wenn, wie ich hoffe, der Herr
Marquis, ihr Vater, kein Hinderniß in den Weg legt.“


