Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Erſtes Kapitel. Heirathsplane.

Als Alfred am Tag nach dem Feſt erwachte, begab er ſich nach dem Gemache Eduards, und wie er ihn nirgends fand, zweifelte er keinen Augenblick, dieſer ſei ihrer Uebereinkunft zum Trotz allein zu Iſaura gegangen. Wüthend darüber, verwünſcht er ſeinen Schlaf, will zu Pferd ſteigen und ihn im Gebirge aufſuchen. Aber bedenkend, daß der Morgen ſchon vorgerückt, und Eduard ohne Zweifel ſchon lange fort, und wieder auf dem Rückweg begriffen iſt, ent⸗ ſchloß er ſich, ihn zu erwarten, um ihm bälder ein Erklärung abfordern zu können.

Während Alfred ungeduldig in der Gallerie auf und abgeht, kommt Robineau, ſorgfältig geputzt und mit zufriedener Miene, auf den jungen Baron zu, und ſagt lächelnd:Guten Morgen, lieber Alfred!

Guten Morgen! erwidert dieſer barſch, indem er fortfuhr, mit ſtarken Schritten auf und abzugehen.

Wahrlich, es iſt mir ſehr lieb, daß ich Dich dieſen Morgen treffe.. was etwas Seltenes iſt, denn ge⸗ wöhnlich ſtehſt Du und der Poet ſchon vor Tag auf.⸗⸗ Du hörſt mich ja nicht, Alfred?...

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