Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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Der Reiſende ſinnt eine Weile nach, dann ruft er mit ironiſchem Ton aus:Wahrhaftig! das wäre höchſt komiſch!... ja... Ich weiß, daß Jakob dem Laban diente, Apollo Hirtenknecht war, David Schafe hütete, Cincinnatus pflügte und der verlorne Sohn Schweine trieb!... Was liegt im Grunde auch an dem Stande, wenn man ſich darin nur glücklich fühlt

.. Iſt ein Mann im geſtickten Kleide achtungswür⸗ diger als einer in Jacke und Holzſchuhen?... Nein; der Reichgekleidete kann ſich alle Genüſſe des Lebens verſchaffen, alle ſeine Wünſche, ſeine Leidenſchaften befriedigen; das iſt der Vortheil, den er vor dem Andern hat. Die Form wechſelt, der Grund bleibt ſtets derſelbe... Dies zu beurtheilen, geben Sie einem armen Teufel Geld und Reichthümer... er wird bald Thorheiten begehen, wie ein Anderer... Ich kenne nur eine Klaſſe kluger Leute, nämlich die, die ſich nicht betrügen laſſen!...

Eduard hörte dem Fremden mit eben ſo viel Ueberraſchung, als Theilnahme zu. Seine Worte ſezeſe ihm, daß er ſich in der Vermuthung nicht getäuſcht habe, dieſer Mann ſei nicht immer in ſolch ttrauriger Lage geweſen. Ohne ſich, wie es ſchien, um den vor ihm Stehenden zu bekümmern, zog der (Fremde Pfeife und Feuerzeug aus der Taſche, und während des Feuerſchlagens ſetzte er ſeine Betrach⸗ tungen fort:Ein närriſches Ding um das Leben! .. Iſt man reich, glücklich, angeſehen, ſo ſtellt man es tollkühn preis, macht ſich ein Spiel aus den Ge⸗

fahren, eine Ehre, Allem zu trotzen... Freilich thut