Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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beinahe hart vor den Unbekannten ſtellend, ſagt er ihm mit gleichgültigem Ton:Sie ſcheinen das alte Schloß mit vielem Intereſſe zu betrachten, mein Herr.

Der Fremde erhob die Augen, ſtarrte Eduard einen Augenblick mit ſichtbarem Unmuth an und er⸗ widerte mit barſchem Ton:Steht es mir nicht frei, hinzuſehen, wo es mir gut dünkt?

Niemand macht Ihnen dies Recht ſtreitig. Ich dachte nur, der Anblick dieſes Schloſſes erwecke viel⸗ leicht alte Erinnerungen in Ihnen!... Sie hätten vielleicht ehemals hier Jemanden gekannt.

Der Unbekannte warf einen durchdringenden Blick auf den jungen Mann, ein bitteres Lächeln glitt über ſeine Lippen, aber er antwortete nicht.

Nach einem Augenblick des Schweigens begann Eduard aufs Neue:Dieſe Gegend iſt herrlich... Es freut mich, daß ich hieher gekommen bin... ſie bietet ein Gemiſch von wilden Partien und freund⸗ lichen Landſchaften dar... Sind Sie aus der Ge⸗ gend, mein Herr? 3

Der Fremde ſah Eduard ſtarr an und erwidert: Wenn ich Sie fragte, woher Sie ſeien, was Sie gethan haben und hier thun wollen, würden Sie das paſſend finden und mir antworten?

Vielleicht, mein Herr; überdies kann ich Be⸗ weggründe haben, Sie auszufragen, die Sie nicht hätten. 3

41Das heißt, weil ich ſchlecht gekleidet bin, wie ein armer Schlucker ausſehe, glauben Sie, da Sie gut gekleidet ſind und ohne Zweifel Geld in der