10
mich, ob Ihr auch ledigen Standes ſeid, und auf meine bejahende Antwort hat man mich dringend auf⸗ gefordert, Euch mitzubringen und...— Herr Julius, Sie ſind ſehr artig, wir haben aber keine Luſt, hier kleinſtädtiſche Scenen aufzuführen; Sie werden ohne uns zur Tafel gehen.— Wie ihr wollt, meine Herren... Nichts hält uns mehr auf, kehren wir. auf mein Schloß zurück; wir wollen die Arbeiter antreiben; dem Notar habe ich bereits mitgetheilt, daß ich ein großes Feſt geben werde mit großer Tafel, Ball, Feuerwerk u. ſ. w. nach Art des Tivoli in Paris... Vorwärts, damit die Runkelrüben aus⸗ geriſſen werden.“
Man ſteigt wieder in den Wagen und ſchlägt den Weg nach dem Schloſſe ein. Robineau iſt ganz entzückt; er träumt nur von Ball, Feſten und Hoch⸗ zeit; er ſieht ſämmtliche Frauenzimmer der Stadt ſich um ſeine Eroberung ſtreiten und ſchmachtende Blicke nach ihm werfen. Dabei bemerkt er aber nicht, daß ſeine Gefährten ihm nicht mehr zuhören, und, in ihre Gedanken verſunken, mit etwas ganz Anderem beſchäftigt ſind, als den Feſten, die er zu geben be⸗ abſichtigt, bei denen er ſich jedoch das Wort gibt, die Landleute der Gegend nicht mehr tanzen und trinken zu laſſen..
In der Nähe des Schloſſes ſtößt Robineau einen Schrei aus, der ſeine Gefährten aus ihren Betrach⸗ tungen zieht.*
„»Abermals dieſer Menſch!.. imſſer dieſer Menſch! er iſt mir auf den Tod zuwider!.. Ich weiß nicht,


