Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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Zwei junge Mädchen von fünfzehn bis ſechszehn Jahren bedienen die Reiſenden, ſchenken ihnen zu trinken ein, und bieten ihnen eifrig Obſt, Brod und Milch an, und das Alles lächelnd und ſtets mit einem kleinen Knix begleitet.

Sie ſind ſehr hübſch, ſagt Alfred, und ich finde es viel angenehmer, ſo liebenswürdige Kinder hinter ſich zu ſehen, fortwährend einem Lächeln in ihren Zügen zu begegnen, als ein Dutzend neugieriger, ſchwatzhafter Lakaien im Nacken zu haben;... ſieh, Robineau, ich gebe Dir den Rath, Dein Haus mit ſolchen jungen Mädchen zu bevölkern... da wirſt Du bedient, wie ein Sultan! O meine Herren! Ihr ſeht immer nur auf Nebendinge!... ich kann aber kein Frauenzimmer zum Kutſcher, Jokey oder Kam⸗ merdiener haben. Das wäre was Hübſches, ein Kut⸗ ſcher im Unterrock! Du kleideſt ſie als Mann. O nein! ſagt Eduard, ſie ſind ſo ſchön auf dieſe Weiſe!

Rien west beau. que le vrai, le vrai seul est aimable!

Noch liebenswürdiger wäre es, verſetzt Robi⸗ neau, einen Milchtopf ergreifend,wenn wir an Ort und Stelle wären. Sagt einmal, Herr Au⸗ vergnat, kennt Ihr in der Gegend das Schloß Schwar⸗ zenfels?

Der Dorfbewohner, an den Robineau dieſe Frage richtet, ſinnt eine Weile nach, hierauf antwortet er: Ach! ja, Hee 1... Schwarzenfels... kenne ich