Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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ich fange an, ſehr müde zu werden!... Und ich, tüchtig Appetit zu bekommen, ſagt Alfred; ich ſehe, die Luft dieſer Berge dient ſehr zur Verdauung. Die beiden Freunde können nicht umhin, über das Geſicht Robineau's zu lachen, welcher ſeufzt und trau⸗ rig um ſich herblickt. Unterdeſſen kommt man aus dem Fußſteige heraus und erblickt an den Ufern eines See's ein Dorf, nach welchem man ſeine Richtung nimmt. In dieſem Dorfe wollen wir uns nach meinem Schloſſe erkundigen, ſagt Robineau. Auch dort eſſen, verſetzt Alfred, denn unſer Spaziergang hat mich hungrig gemacht. Ja, ein ſauberer Spazier⸗ gang! Ich wette, wir haben mehr als ſechs Stunden zurückgelegt.. Man kommt dem Dorfe näher, Bauern ſitzen vor ihren Hütten, einige alte Weiber ſpinnen, junge Mädchen nähen, Kinder ſpielen und wälzen ſich auf dem Boden. Sie ſind etwas brünett, ſagt Alfred, die jun⸗ gen Mädchen genauer betrachtend; trotz dem ſind ſie nicht übel.. lebhafte Augen... weiße Zähne... originellen Kopfputz; mit dem kleinen, halb im Nacken ſitzenden und am Kinn eng zugebundenen Strohhut möchte man ſie für Engländerinnen halten. Wohlan, meine Herren, vorwärts; ich glaube nicht, daß es Wirthshäuſer in dieſem Orte gibt, wir müſſen alſo, wie die alten Ritter, dieſe guten Leute um Gaſt⸗ freundſchaft bitten!... Mit dem Unterſchied jedoch,

daß wir bezahlen, was wir genießen; dies mag viel⸗

leicht nicht ſo ritterlich ſein, es erſcheint mir aber natürlicher.

t.