Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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meinetwegen einen Bären, einen Löwen erblicktet, dann könntet ihr bewundern! Ol ich bin gewiß, Du würdeſt alsdann nicht ſtehen bleiben und ihn an⸗ ſehen! Verfluchter Weg, der kein Ende nimmt! Dieſer Landmann wird uns falſch berichtet haben; am Ende verirren wir uns in dieſen Bergen... Ach! es iſt mir jetzt leid, daß wir keinen Führer ge⸗ nommen.

Daran biſt Du ſchuld, warum, haſt Du den Mann abgewieſen, der ſich uns anbot. Wen? je⸗ nen Bettler, jenen Elenden, der nicht einmal ſeinen Hut abnahm, als er mit uns ſprach? Braucht denn ein Führer Höflichkeit zu lernen? Wenigſtens darf er nicht wie ein Räuber ausſehen und dieſen Eindruck hat der Menſch gerade auf mich gemacht.. Ihr habt alſo ſeine verſtohlenen Blicke nach uns nicht bemerkt; und dann den Knotenſtock, den er in der

Hand hatte? Wie! wir waren unſerer drei und Du hatteſt Furcht vor dieſem Menſchen? Nein, von Furcht iſt keine Rede!... Wer verſichert uns aber, daß er nicht noch Kameraden im Gebirge hat? er hätte uns geführt, wohin er gewollt hätte und plötzlich wären ſo ein Dutzend Kerls ſeines Schlags über uns hergefallen. Ach, Du armer Robineau, ich ſehe wohl, Du wirſt keine Reiſe um die Welt zu Fuße machen! Meiner Treu, ich geſtehe, daß ich lieber fahre, als zu Fuße reiſe, dabei kommt man wenigſtens vorwärts!... Mit euch aber muß man alle Augenblicke ſtehen bleiben... und bei dem Allen ſehe ich kein Schloß.. Es iſt halb ſieben Uhr und 3

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