5 den Weg... Wißt ihr, daß es ſchon halb ſechs Uhr iſt.— Nun, es iſt ja jetzt bis neun Uhr Tag! — Ja Tag je nachdem man ſich auf einem Weg befindet;... zudem ſind wir noch nicht angelangt.“
„So leb denn wohl, reizender Ort! ruft Eduard ſeufzend aus: mit welcher Wonne hätte ich hier die Sonne untergehen ſehen!.— So, auch das noch! und wir würden unter freiem Himmel ſchlafen!— Wahrlich, dieſer Ort begeiſterte mich!...— Sie werden ein ander Mal hieher kommen, und Sonne, Mond oder was Ihnen beliebt, hier untergehen ſehen; für den jetzigen Augenblick bitte ich, mein Schloß aufzuſuchen, um welches ich etwas unruhig zu werden anfange.“
Mit dieſen Worten nimmt Robineau Eduard beim Arm und zieht ihn mit ſich fort; er ruft Alfred und will ihm gleichfalls den Arm geben.
„Und warum Teufels! willſt Du uns denn ſo halten? fragt Alfred, ſich von Robineau losmachend.— Drei ſind feſter auf den Beinen als Einer allein, und weniger in Gefahr auszugleiten.— Findeſt Du, daß es Glatteis gibt?... Sag lieber, Du befürchteſt, wir möchten Dir wieder entſchlüpfen.— Wenn dies, auch der Fall wäre, meine Herren, fänden Sie es nicht ganz natürlich, daß ich ungeduldig bin, mein Gut zu ſehen?.— Was liegt an einigen Stunden früher oder ſpäter?— Mein lieber Alfred, Du ſprichſt ſo recht, wie Jemand, der hunderttauſend Franken Ren⸗ ten hat, der an Reichthum gewöhnt iſt, ſtumpf für die Genüſſe, die er gewährt; ich aber bin darin noch
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