Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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6 ganz neu; ich habe Eile, glücklich zu ſein; und für mich würden die ſchönſten Landſchaften, die wunder⸗ vollſten Ausſichten nicht den Reiz haben, den mir der Anblick des erkauften Beſitzthums darböte.

Ich begreife das, ſagte Eduard, vorwärts meine Herren, vorwärts.

Man ſchritt einige Zeit ohne Aufenthalt fort, bald aber zeigt ſich ein ſchmaler, zwiſchen ſchroffen Fels⸗ wänden ſich windender Pfad, auf dem man Zie⸗ gen eilfertig über beträchtliche Räume ſetzen, hierauf einige Augenblicke unbeweglich am Rande eines Ab⸗

grundes ſtill halten ſah. Eduard kann nicht umhin,

wieder ſtehen zu bleiben, um die Scene zu betrachten.

Ach! meine Herren! ruft er aus, geſteht, das iſt prächtig.. dieſer wilde Ort hat etwas Maje⸗ ſtätiſches;... man möchte glauben, man ſei fern von der Welt und den Menſchen!...

Wir ſind auch fern von ihr, denn ich ſehe Nie⸗

mand und erblicke auch keine Wohnung, ſagt Ro⸗ bineau, traurig um ſich her ſchauend.

Dieſer enge Fußpfad zwiſchen den Felſen hat etwas Großes, Antikes.. er verſetzt mich in frü⸗ here Jahrhunderte... mir iſt, als müßte ich Oedi⸗ pus und Lajus ſehen, wie ſie einander auf dieſem unheilvollen Wege begegnen!...

O wehl wenn wir unter die Griechen gerathen, ſo kommen wir gar nicht mehr heraus, ſagt Robi⸗ neau, ungeduldig mit dem Fuße ſtampfend.

Ich, meine Herren, nahm Alfred das Wort: ich denke, es wäre viel angenehmer, hier mit einem