3 er ruft:„Komm doch!... es iſt herrlich... man überſieht das ganze Land.“
„Sieht man auch mein Schloß? ſchreit Robineau. — Ol wir erblicken mehr als ein Dutzend!“
Dieſe Worte beſtimmen den neuen Schloßherrn; in Schweiß gebadet, langt er oben an und blickt, ſi ſich die Stirne trocknend, rings umher.
„Nun! ſagt Alfred, bereuſt Du es, heraufgeſtie⸗ gen zu ſein? Iſt es nicht der Mühe werth, ſag' einmal, Herr Julius?“
„Allerdings hübſch, meine Herren, ich gebe es zu; man ſieht ſehr weit;... aber im Diorama habe ich eben ſo viel geſehen!...— Mein Freund, das Dio⸗ rama iſt ſicherlich ein reizendes Kunſtprodukt; es iſt unmöglich, die Täuſchung, die vollendete Darſtellung weiter zu treiben; die Kunſt darf uns aber nicht hin⸗ dern, die Natur zu bewundern!— Ihr mögt ſagen, was ihr wollt, meine Herren, mir iſt das Diorama lieber: dort erklärt man mir wenigſtens, was ich ſehe; hier aber weiß ich nicht, was ich vor mir habe... Da unten iſt ein Dorf;. wie heißt nur dies Dorf? — Warte! warte! dort kommt ein Bauer, der unſer Cicerone ſein wird.“
Ein Bauer, im Begriff den Berg hinab zu gehen, nähert ſich mit Hacke und Schaufel; Alfred ruft ihn heran und der Landmann tritt grüßend zu ihnen. Man iſt in der Auvergne viel höflicher, als in der Umgegend von Paris.
Guter Freund, wollt Ihr wohl ſo gut ſein und uns ſagen, wie das Städtchen da unten zwiſchen den
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