Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

122

ſolle. Ja, Herr, ich ſage ihm, Sie hätten mir geſagt, er ſolle eine Rede an mich halten. Nein,

Dummkopf! Du ſagſt nicht, daß ich es geſagt hätte,

daß Du es aber vermutheſt.. Ahl ich verſtehe,

Herr. Hierauf gehſt Du in die Umgegend, Franz,

zu allen Bauern.. theilſt ihnen meine Ankunft mit...

gibſt ihnen zu verſtehen, ich ſei ſehr reich, ſehr großer

. Ich ſoll ſagen, Sie ſeien groß? Das

heißt großmüthig... und daß, wenn ſie mir Blumen⸗ kränze überreichen... einen kleinen Empfang berei⸗

ten... mit Gewehrſalven... Geſchrei... Tänzen,

ſo könne mir das nur Vergnügen machen. Gut,

Herr!... Sie wollen ein Feſt... ohne Ihr Vor⸗

wiſſen. Richtig. Kurz, Franz, Du ſetzeſt Jeder⸗

mann in Bewegung. Ja, Herr, ſeien Sie ruhig...

Sie ſollen zufrieden ſein.

Franz entfernt ſich, um ſich nach dem Schwarzen⸗ fels zu begeben; und Robineau, entzückt über ſeinen Einfall, geht, ſich die Hände reibend, zu ſeinen beiden Reiſegefährten zurück; er treibt ſie ſo ſehr, daß ſie endlich die Tafel verlaſſen und in den Hof der Her⸗ berge herabkommen.

Wir reiſen, ſagt Robineau; Herr Wirth, wir laſſen Ihnen meinen Reiſewagen, meine Koffer und Effekten zurück; Franz, mein Kammerdiener, wird Alles mit einem Pferde morgen abholen; dieſe Herren wollen zu Fuße gehen. O! Sie werden eine herr⸗ liche Gegend ſehen, meine Herren! Ja, aber wir ſollten auch wiſſen, nach welcher Seite wir zu gehen haben. Ein hübſcher Weg führt durch die Gebirge