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„Ja, ja, bleiben wir nicht hier.“ Bei dieſen
Worten wirft Robineau einen verächtlichen Blick auf
den Unbekannten, der, weit entfernt, den Kopf zu ſenken, die Stirne runzelt und den Grundherrn vom
Schwarzenfels mit den Augen verfolgt. Dieſer geht
eiligſt aus dem Saal und ſagt zum Wirth:„Warum haben Sie ſolche Leute in Ihrem Hauſe?— Wie wer, mein Herr?— Zum Henker! wie jener Bettler, der in Ihrem Saale ſaß und bei unſerer Ankunft nicht einmal aufſtand.— Dies iſt kein Bettler, mein
Herr, ein Reiſender.— Nun gut! ein ſauberer Vogel.
von einem Reiſenden!... Ueberdies ſieht er ſehr unverſchämt aus, und wenn ich nicht gefürchtet hätte, mich zu compromittiren, würde ich ihn gelehrt haben, daß man einen Mann, wie ich bin, nicht auf ſolche Weiſe anſieht.“
„Ahl Robineau, ich bitte Dich, ſpiele nicht den
Meſchanten, ſagte Alfred, ſich zu Tiſche ſetzend; ſeit Du ein Schloß haſt, willſt Du Jedermann über die
Achſel anſehen, über den Haufen rennen. Glaubſt
Du, der Reichthum gebe das Recht, überall den
Herrn zu ſpielen?— Davon iſt keine Rede... ich
verlange, daß man höflich gegen mich iſt... Mir
ſcheint das nicht zu viel.. „Sie aber, Herr Julius, nimmt Eduard das
Wort, ſind Sie höflich gegen den armen Kerl ge⸗
weſen? ſowie Sie ihn erblickten, wollten Sie den
Saal verlaſſen... er wird Ihre verächtlichen Blicke
bemerkt haben... Unglückliche ſind viel zartfühlender
als Andere, weil ſie ſtets Erniedrigungen befürchten.


