Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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Ja, ja, bleiben wir nicht hier. Bei dieſen

Worten wirft Robineau einen verächtlichen Blick auf

den Unbekannten, der, weit entfernt, den Kopf zu ſenken, die Stirne runzelt und den Grundherrn vom

Schwarzenfels mit den Augen verfolgt. Dieſer geht

eiligſt aus dem Saal und ſagt zum Wirth:Warum haben Sie ſolche Leute in Ihrem Hauſe? Wie wer, mein Herr? Zum Henker! wie jener Bettler, der in Ihrem Saale ſaß und bei unſerer Ankunft nicht einmal aufſtand. Dies iſt kein Bettler, mein

Herr, ein Reiſender. Nun gut! ein ſauberer Vogel.

von einem Reiſenden!... Ueberdies ſieht er ſehr unverſchämt aus, und wenn ich nicht gefürchtet hätte, mich zu compromittiren, würde ich ihn gelehrt haben, daß man einen Mann, wie ich bin, nicht auf ſolche Weiſe anſieht.

Ahl Robineau, ich bitte Dich, ſpiele nicht den

Meſchanten, ſagte Alfred, ſich zu Tiſche ſetzend; ſeit Du ein Schloß haſt, willſt Du Jedermann über die

Achſel anſehen, über den Haufen rennen. Glaubſt

Du, der Reichthum gebe das Recht, überall den

Herrn zu ſpielen? Davon iſt keine Rede... ich

verlange, daß man höflich gegen mich iſt... Mir

ſcheint das nicht zu viel.. Sie aber, Herr Julius, nimmt Eduard das

Wort, ſind Sie höflich gegen den armen Kerl ge⸗

weſen? ſowie Sie ihn erblickten, wollten Sie den

Saal verlaſſen... er wird Ihre verächtlichen Blicke

bemerkt haben... Unglückliche ſind viel zartfühlender

als Andere, weil ſie ſtets Erniedrigungen befürchten.