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wollte, bevor ich aus dieſer Welt ſcheide, euch meine Reue zeigen!... Jetzt biete mir die Mittel, mich einer gerechten Strafe zu entziehen,.. ich werde keinen Augenblick zaudern.“
Jakob gibt Eduard ein Zeichen, ihn zu erwarten, geht auf ſein Zimmer, nimmt ſeine geladenen Piſto⸗ len und kehrt nach dem Garten zurück. Hier erblickt er ſeinen Bruder an der Gartenthüre auf den Knien; mit feſter Hand reicht er ihm die Waffe hin und Eduard ergreift ſie.
„Jetzt, ſagt Jakob, komm Unglücklicher zum letz⸗ ten Male in meine Arme! Dein Bruder vergibt Dir Deine Verbrechen, und jeden Tag wird er auf Dei⸗ nem Grabe den Himmel für Dich um Gnade an⸗ flehen!“
Eduard wirft ſich ſeinem Bruder in die Arme, und lange Zeit halten ſie ſich feſt umſchloſſen, doch endlich reißt er ſich ſchnell los, entfernt ſich einige Schritte, der Schuß fällt, und der Unglückliche iſt nicht mehr.
Jakob läuft zu dem entſeelten Körper ſeines Bru⸗ ders hin, nimmt all' ſeinen Muth zuſammen, und unter heißen Thränen gräbt er ihm eiligſt ein Grab unter einer Weide, nahe an der kleinen Gartenthür.
Sansſouci eilt auf den Schuß herbei und über⸗ raſcht ſeinen Kameraden bei dieſer traurigen Be⸗ ſchäftigung. 5
„Silf mir!... es iſt mein Bruder...“ Sans⸗ ſouci will allein die ſchmerzliche Arbeit übernehmen, aber Jakob gihes nicht zu, denn er will ſeinem


