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Bruder den letzten Dienſt erweiſen, und erſt als die Erde ſeine Hülle deckte, entſchließt er ſich, zu Ade⸗
linen zurückzukehren.
„Nunl! ruft dieſe ihm entgegen, was iſt aus ihm geworden?— Fürchte jetzt nichts mehr, antwortet Jakob, er iſt gerettet, und ich ſtehe dafür, die Juſtiz ſoll ihn nicht mehr erreichen.“
Adeline verläßt ſich auf den Ausſpruch Jakobs und ſieht eine Stunde darauf ruhig den Gendarmen zu, wie ſie vergebens nach Eduard das Haus durch⸗ ſuchen. Nach einiger Zeit erblickt ſie mit Staunen im Garten einen Grabſtein, den Jakob unter der Weide hat errichten laſſen.
„Wozu dies Denkmal? fragt ſie ihn.— Für mei⸗ nen unglücklichen Bruder! antwortet Jakob.— Wäre er todt?— Jal er iſt nicht mehr; jetzt hab' ich Gewißheit darüber.— Ach!... in welchem Winkel der Erde mag er ſein Leben geendet haben?— Dort ruht er, ſagt endlich Jakob, und zeigt nach der Weide.“
Adeline fährt zuſammen und wagt es nicht, weiter zu fragen, aber alle Tage führt ſie ihre Tochter nach der Weide, um für den armen Bettler zu beten, und Ermance weiß nicht, daß ſie für ihren Vater ihr Ge⸗ bet zum Himmel erhebt.
Und am Fuße der Weide ſcharrt Jakob auch ſein Ehrenkreuz ein.—


